Title
Wie viel Modalverb braucht der Mensch? Wie viel Modalverb braucht der Mensch?
Author
Faculty/Department
Faculty of Arts. Linguistics and Literature
Publication type
article
Publication
Subject
Linguistics
Source (journal)
German as a foreign language
Volume/pages
(2013) :2 , p. 65-91
ISSN
1470-9570
vabb
c:vabb:372740
Carrier
E
Target language
German (ger)
Affiliation
University of Antwerp
Abstract
Welchen Anforderungen soll eine für den akademischen Unterricht gedachte Grammatik genügen? Es mag wohl unstrittig sein, dass sowohl didaktische als auch wissenschaftliche Erwägungen zu berücksichtigen sind, die in diesem Beitrag anhand eines konkreten Themenbereichs (der deutschen Modalverben) erörtert werden. Entsprechend der kontrastiven Methode, die im niederländischen Sprachgebiet für Deutsch vorherrschend ist, werden zunächst die auffallendsten Unterschiede zwischen den deutschen und den niederländischen Modalverben aufgezeigt. Anschließend wird die Darstellung der Modalverben in einigen deutschen Standardwerken (Helbig & Buscha (2001); Hentschel & Weydt (2003)) sowie in der kontrastiven (niederländisch-deutschen) Grammatik von ten Cate et al. (2004) einer kritischen Überprüfung unterzogen. Folgende Prinzipien werden dieser Überprüfung zugrunde gelegt: (a) Funktionale Überlegungen bzw. Erklärungen sollten eine vorrangige Rolle spielen; (b) die Auswahl von Verwendungsvarianten sollte aufgrund von Frequenzanalysen erfolgen; (c) der wohl sehr komplexe Bereich der Modalverben erfordert eine Darstellung, die unterschiedliche Varianten gesondert hervorhebt und mittels möglichst authentischen Materials veranschaulicht.
Full text (open access)
https://repository.uantwerpen.be/docman/irua/badc96/bd4fb5d4.pdf
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